
Familienhof Hermann
Geflügelhaltung mit Tradition
Ein kleiner Bauernhof mit Geschichte seit 1936.
Seit 1936 wurden auf unserem Hof über viele Jahrzehnte Tiere gehalten. Bis etwa Ende der 1980er Jahre gehörten unter anderem Hühner, Tauben und Schafe ganz selbstverständlich dazu.
Seit November 2024 wird diese Tradition wieder gelebt. Heute stehen unseren Gänsen und Hühnern zwei große Ställe, rund 150 m² Freifläche und für das Wassergeflügel ein 5 m³ großer Teich zur Verfügung.



Über unseren Hof
Ländliche Haltung mit neuer Kraft und alter Wurzel.
Unser Haus wurde 1936 gebaut und seitdem als kleiner Bauernhof genutzt. Über viele Jahrzehnte gehörten Tiere ganz selbstverständlich zum Alltag auf dem Hof.
Bis etwa Ende der 1980er Jahre wurden hier unter anderem Hühner, Tauben und Schafe gehalten. Diese Geschichte ist nicht nur Erinnerung, denn seit November 2024 wird sie wieder lebendig.
Mit Hühnern, Gänsen und weiterem Geflügel ist auf dem Familienhof Hermann erneut Leben eingezogen. Unsere Tiere haben zwei große Ställe und rund 150 m² Außenfläche, auf der sie täglich nach Belieben scharren, laufen und den Hof erleben können.
Für das Wassergeflügel gibt es einen etwa 5 m³ großen Teich zum Schwimmen und Tauchen. Offiziell ist das ihr Platz. Inoffiziell finden die Gänse den Gartenteich manchmal noch spannender.





Unsere Tiere
Unser aktueller Bestand.
Die Zahlen zeigen unseren aktuellen Bestand auf dem Hof.
Legehennen
24
Enten
9
Gänse
6
Je nach Saison haben wir Enten und Gänse auf dem Hof. Drei Gänse behalten wir für die Zucht, alle anderen Enten und Gänse sind für die Fleischproduktion vorgesehen.
Unsere Hühner haben wir das ganze Jahr. Legehennen bleiben meist hier, bis sie eines natürlichen Todes sterben oder keine Eier mehr legen und dann von uns verwertet werden.
Bei uns werden keine Küken getötet. Hähne werden immer mit aufgezogen und später entweder für die Zucht oder für die Fleischproduktion genutzt.
Wir halten verschiedene Hühnerrassen, meist robuste Mischlinge, die auch mit dem deutschen Winter draußen gut zurechtkommen. Bei uns leben Maran, Araucana, Reichshuhn und Blausperber.
Unser Leithahn heißt Schnitzel. Er ist ein Mischling mit Maran-Anteil, passt aufmerksam auf seine Hühner auf und gehört fest zu unserem Bestand.


Unsere Hühnerzucht
Deutsche Reichshühner stehen bei unserer Hühnerzucht besonders im Mittelpunkt.
Wir züchten reinrassige Deutsche Reichshühner. Damit gehören wir in ganz Deutschland zu nur sehr wenigen aktiven Züchtern dieser vom Aussterben bedrohten Rasse.
Alle Hühner, die jetzt auf unseren Hof kommen, werden von uns selbst ausgebrütet. Dabei ziehen wir sowohl reinrassige Reichshühner als auch zufällige Mischlinge aus unseren vorhandenen Rassen auf.
Für die Kükenzucht nutzen wir einen Brutautomaten mit Platz für 16 Eier, aus dem im Durchschnitt etwa 10 Küken schlüpfen. Nach dem Schlupf bleiben die Küken zuerst in einem beheizten Käfig und anschließend bis zu einem Alter von etwa einem Monat im Haus, bis sie genug gewachsen sind und in den Aufzuchtstall umziehen.
Für schwache, verletzte oder kranke Küken haben wir eine eigene Kükenintensivstation mit beheiztem Boden, Heizlüfter, steriler Umgebung und bei Bedarf zusätzlicher Sauerstoffzufuhr. Dazu kommen spezielles Futter und Zusätze im Wasser, um die Überlebenschance zu verbessern.
Seit der Einführung dieser Kükenintensivstation konnten wir die Überlebensrate schwacher oder kranker Küken um etwa 50 % erhöhen. Das ist für uns ein sehr großer Fortschritt.


Brut, Aufzucht und Pflege
Alle neuen Hühner werden bei uns selbst ausgebrütet. Der Brutautomat fasst 16 Eier, im Schnitt schlüpfen etwa 10 Küken. Danach bleiben sie erst im beheizten Bereich, dann bis zum Alter von einem Monat im Haus und ziehen anschließend in den Aufzuchtstall um. Für schwache oder kranke Küken haben wir zusätzlich eine Kükenintensivstation, mit der wir die Überlebensrate um etwa 50 % verbessern konnten.

Carrouso
Ein besonderer kleiner Hahn, der bei uns noch einmal ein Zuhause gefunden hat.
Carrouso war ein Zwerg Hamburger, den wir von der Straße gerettet haben. Er wurde nach einer Geflügelausstellung gefunden und kam danach zu uns auf den Hof.
Mehr als ein Jahr hat er bei uns verbracht, bis er Ende März 2026 aufgrund seines hohen Alters bei uns gestorben ist.
Obwohl er den anderen Hähnen buchstäblich nur bis zu den Beinen reichte, wurde er von den Hühnern und auch von uns sehr geliebt. Sein letztes Lebensjahr hat er bei uns in besten Händen verbracht.